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Einsatz unter Extrembedingungen
iqube informiert auf der Seiser Alm in rund 2000 Metern Höhe
Im Sommer wie auch im Winter ist die Seiser Alm im Schlerngebiet (Südtirol) das Ziel sonnen- bzw. schneehungriger Gäste. Die touristische Attraktivität ist ein wesentlicher wirtschaftlicher Motor der Region, da 4,9 Millionen Gäste 2005 nach Südtirol kamen, um dort ihren Urlaub zu verbringen. Wie in vielen Orten der Alpen leidet dieser Motor im Schlerngebiet jedoch immer stärker unter der Last des zunehmenden Autoverkehrs.
Um diesen Missstand in den Griff zu kriegen, hat die Politik zu mehreren Maßnahmen gegriffen: Zum einen wurde eine leistungsfähige Kabinenbahn zur Seiser Alm gebaut und zum anderen der ÖPNV mit einem Bus-Shuttle-Service und einer leistungsfähigen Fahrgastinformation gestärkt. Sechs Buslinien im Tal und drei Buslinien auf der Alm bieten den Einheimischen wie auch den Touristen eine klare Alternative zum Auto.
Die dynamische Fahrgastinformation für die neuen Linien übernimmt hierbei iqube. Obwohl die Anlage erst im Herbst 2005 bestellt wurde, konnten die ersten 11 LED-Countdown-Anzeiger inklusive der neuen fünfzeiligen C5-Variante kurz vor Weihnachten in Betrieb gehen. Mit weiteren Matrix- und Countdown-Anzeigern in der iqube-typischen 7-Segment-Technologie laufen nunmehr 35 Anzeiger in Seis, Kastelruth, Völs und auf der Seiser Alm.
Auch auf den Fahrzeugen kommt Precimation-Technologie zum Einsatz: Mit dem neuen Bordrechner GPtranS (s.a. Technik-Artikel in dieser Ausgabe) werden die Fahrzeuge zunächst geortet und die Position anschließend an die Anzeiger per GPRS gesendet. Hierbei nutzt der GPtranS die vorhandene Fahrzeug-Infrastruktur und übernimmt die wesentlichen Linien-/Kurs-Informationen aus dem vorhandenen Bordrechner.
Alle Komponenten der Anlage im Schlerngebiet, die nach Brixen die zweite Anlage in Südtirol darstellt, müssen den extremen Witterungsbedingungen standhalten. Die Erfahrungen der ersten Wintermonate zeigen deutlich, dass iqube auch bei zweistelligen Minusgraden und starkem Schneefall bei nahezu 2000 Metern Höhe ohne Einschränkungen funktioniert. Gerade die Verlässlichkeit des Systems überzeugt Einheimische und Touristen gleichermaßen von der iqube-Technologie.

